Caritasverband Deutschland

Tapetenwechsel


Ansprechpartner:


 

 

 

 

 

 

 

Beata Hellenbrand

Dipl.- Sozialpädagogin

Tel.: 0176 / 18289947

Beata.Hellenbrand@caritas-minden.de

 

 

Das Projekt „Tapetenwechsel“ richtet sich an 8-12 jährige Kinder unterschiedlicher kultureller, religiöser, ethnischer und sozialer Herkunft und ihre Familien.

 

Die Kinder, sollen in einem „Schüleraustausch vor Ort in Minden“ ganzheitlich den Alltag und die Lebensweisen verschiedener Familienkulturen kennen lernen, jeweils mehrere Tage in der Familie eines anderen Kindes in Minden verbringen und den Alltag aus dessen Perspektive miterleben.

 

Das Projekt stellt die optimalen Bedingungen für einen gleichberechtigten Kontakt dar. Nur auf dieser Basis kann Respekt und Wertschätzung für die Unterschiede zwischen den Gruppen gefördert werden. Die positiven Eindrücke aus einer Kontaktsituation sollen auf die ganze Fremdgruppe übertragen werden und zum Abbau von Vorurteilen unter der verschiedenen kulturellen Gruppen führen. Das Projekt soll nachhaltig zur Entwicklung tragfähiger Freundschaften unter den Kindern beitragen und zu langlebigen Kontakten zwischen den Eltern verschiedener kultureller Herkunft führen.

 

Damit der Schüleraustausch gelingt, werden Eltern und Kinder auf den Besuch durch Workshops zu verschiedenen Themen intensiv vorbereitet. Die Familien werden vor, während und nach dem Schüleraustausch durch gemeinsame Aktionstage, Ausflüge und Hausbesuche intensiv begleitet.

 

Die Perfekte Welle für den „Tapetenwechsel“

 

Am 23. April 2017 fand eine „Drachenbootfahrt“ auf der Weser statt. Das gegenseitige Kennenlernen der Familien, deren Kinder später einen Schüleraustausch machen werden, stand im Vordergrund. Diese Aktivität findet immer einen besonderen Anklang - verbindet der gemeinsame Spaß und das Erleben doch alle Anwesenden.

„Alle sitzen in einem Boot und gehen einen gemeinsamen Weg. Das ist so eine schöne Symbolik“, war die Meinung einer Teilnehmerin. Das „gemeinsam in Aktion sein“ hilft Menschen unterschiedlicher Nationalitäten sich dem Fremden gegenüber zu öffnen, einander näher zu kommen und andere Sichtweisen zu respektieren und zu akzeptieren.

 

 

Austauschfamilien im Schloss Baum.

 

Am 18. September 2016 fand die Abschlussaktion für die zweite Gruppe der Austauschfamilien statt. In dem wunderschönen Ambiente des Schlosses wurden die persönlichen Erfahrungen miteinander geteilt und reflektiert. Bei gutem Wetter konnten die Kinder noch das letzte spätsommerliche Baden im See genießen. Die Aktion endete mit Liedern aus aller Welt am Lagerfeuer.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen teilnehmenden Familien und bei den Leiterinnen des Offenen Ganztags der Hohenstaufenschule für ihre Unterstützung des Projekts bedanken!

 

 

Bühne frei für den „Tapetenwechsel“

 

Einen riesigen Spaß erlebten Kinder aus der Hohenstaufenschule und ihre Familien während eines Workshops mit der Theaterpädagogin Viola Schneider. Die aus sieben verschiedenen Ländern stammenden Familien wurden zum Spielen, Lachen und letztendlich zum Improvisationstheater gebracht.

Auch Teilnehmer, die noch keine Berührungspunkte mit dem Theater hatten, ließen sich auf die verschiedenen Übungen ein und alle gaben ihr Bestes.

Die Großen und Kleinen verwandelten sich in Vampire, gaben einander imaginäre Geschenke weiter und entwickelten aus dem Nichts bühnenreife Szenen. Es stand einiges auf dem Kopf: Kinder durften Erwachsene frei nach ihrem Gusto in Statuen verwandeln und aufkommendes Lachen wurde so „bestraft“, dass man sich vor Lachen kaum halten konnte. Die Führung durch das Theater rundete den Workshop ab.

Der unbeschwerte Kontakt und die lockere Atmosphäre haben dazu beigetragen, dass sich die Familien spielerisch besser kennenlernen konnten. Die Kommunikation auf Augenhöhe baute zudem Vertrauen auf. Der gemeinsam erlebte Spaß und die positive Begegnung festigten die Gemeinschaft zwischen den Austauschfamilien.

 

 

Austauschfamilien erlebten: „Tapetenwechsel“ im Eine-Welt-Dorf

Was passiert, wenn man den „Tapetenwechsel“ in das Eine-Welt-Dorf bringt?

 

Bei herrlichstem Sonnenschein fand im Eine-Welt-Dorf eine weitere Aktion im Rahmen des Projektes statt.

Zehn Familien mit und ohne Migrationshintergrund lernten bei der Gelegenheit die Entstehungsgeschichte des Dorfes kennen und genossen schmackhafte Pizza aus einem Lehmbackofen.

Für die meisten ein Relikt aus der Vergangenheit, für die Anderen eine bekannte Kochmöglichkeit. „Das kennen wir!“, riefen zwei yezidische Mütter aus Syrien, „unsere Eltern haben so gekocht.

Im Augenblick werden diese Öfen in vielen Orten Syriens wieder gebaut, um warme Mahlzeiten bereiten zu können.“ Daniela Basti und Nelly Lindemann, die Mitarbeiter der Friedenswoche e.V. sorgten dafür, dass die Pizza rechtzeitig aus dem Backofen kam. Die siebenjährige Irina H. spielte zum Essen einige Lieder auf der Blockflöte, wofür sie von der gesamten Gruppe mit viel Applaus für ihren Mut und ihr Spiel belohnt wurde. Gemeinsame Kreisspiele und kleine Aufgaben für die Familienpaare sorgten für besseres Kennenlernen und für Einblicke in die Lebensweise der Anderen.

 

 

 

„Tapetenwechsel“ Harry 2016

 

Veröffentlicht am 29.07.2016

Videoworkshop des Medienpädagogischen Labor

Eine Szene von "Harry Potter" in 90 Minuten drehen!

Werden sie es schaffen?

 

 

 

„Tapetenwechsel“ im Schloss

 

Zum Abschluss des ersten Projektdurchgangs machten die Austauschfamilien einen Ausflug nach Schloss Baum in Bückeburg. Dort gab es bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zum Austausch und Reflexion.

 

 

"Sonntagessen"

 

„Tapetenwechsel“ am Esstisch – Austauschschüler mit ihren Familien bei einer gemeinsamen Kochaktion starten in die Austauschwoche.

 

 

Bühne frei für den „Tapetenwechsel“

 

Am 24. September 2015 leitete Viola Schneider als Referentin die

Arbeitsgemeinschaft „Tapetenwechsel“ an der Eine-Welt-Schule.

 

Die Theaterpädagogin beschäftigte die Kinder mit dem Thema Kultur und Interkulturelle Kommunikation. Die wichtigste Frage war: wie man „den Anderen“ bzw. „dem Anderen“ begegnen soll und wie diese Begegnung möglichst positiv verläuft. Die ideale Kommunikation wurde in vielen Spielen und Aktionen dargestellt und die Kinder hatten enorm Spaß dabei!

 

 

„Tapetenwechsel“ im Drachenboot.

 

Am 20. September 2015 fand die erste Familienexkursion im Rahmen des Caritasprojekts statt. Unter der fachlichen und amüsanten Anleitung von Achim Riemekasten von der Kanusportgemeinschaft Kurt Tucholsky-Gesamtschule Minden e.V. lernten erst alle Anwesenden wie man „auf trockenem Land“ mit Paddeln umgeht und wie man den Anweisungen vom Steuermann folgt.

 

Fast 40 Mitglieder der Projektfamilien machten danach die Weser unsicher!

 

Unterstützung an den Paddeln leisteten KSG-Mitglieder und das Mindener Jugendrotkreuz. Steuerleute des Kanuvereins sorgten mit sicherer Hand dafür, dass der Kurs stimmt und die Trommlerinnen sorgten dafür, dass die Boote auf dem Fluß weit hörbar waren.

 

Am Ende des Tages waren die Beteiligten aufgrund des Wetters zwar

vollkommen durchnässt, aber von der Aktion sehr angetan.

 

 

Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert!